Produktionen

Die Teilnahme an einem Live-Event kann zu einem beeindruckenden medialen Erlebnis werden. Mit der Einführung digitaler Übertragungstechniken und geeigneter Projektionssysteme wird es mehr und mehr möglich gemacht, Live-Events für ein größeres Publikum und das auch an entfernten Orten erlebbar zu machen. Veranstaltungen, die üblicher Weise in Kinos oder öffentlichen Plätzen gezeigt werden, sind beispielsweise Konzerte, Opern oder Sportveranstaltungen. Ob sich das Gefühl einstellt, wirklich dabei gewesen zu sein, hängt von mehreren Parametern ab. Der hohe Immersionsgrad, der im TiME Lab erreicht werden kann, bietet dafür bereits die besten Voraussetzungen. Gesteigert wird das Rezeptionserlebnis durch die mit der OmniCam generierten Panoramaaufnahmen. Durch die geringe Größe ist es möglich, die OmniCam-360 im Zentrum des Geschehens zu platzieren und exklusives und einzigartiges Videomaterial aufzuzeichnen. Gemeinsam mit unterschiedlichen Partnern aus der Kreativ- und Medienbranche konnten bereits zahlreiche Projekte verwirklicht werden.

Im Einzelnen sind folgende Szenarien umsetzbar und wurden in der Vergangenheit getestet:
  • Interaktive Liveübertragung hochwertiger Events/Konzerte über die Second Screen Anwendung oder auf VR-Devices.
  • Videoconferencing oder –übertragungen, beispielsweise mit edukativen Inhalten
  • Applikationen für Themenparks und Mehrzweckhallen für die Hervorhebung attraktiver Angebote und Bedienung von Premium-Ansprüchen unterstützt durch das mobile TiME Lab.
  • Audiovisuelle Präsentationsmöglichkeiten für Unternehmen aus der Wirtschaft, Forschung und der Kreativbranche.
  • Gaming-Angebote mit multi-user-orientierten Features
  • Neue Visualisierungsmöglichkeiten für Analyse- und Entscheidungsprozesse in den Bereichen Security, Defense, Infrastrukturmanagement
  • Add-on-Services für Multipurpose-Venue-Betreiber (z.B. zur Wertsteigerung von Immobilien)

Die Produktionen und Kooperationen der vergangenen Jahre zeigen auf, welchen Mehrwert die TiME Lab Technologie darstellt.

Dreharbeiten der OmniCam für das Projekt „tx-reverse“

Für das Projekt „tx-reverse“„tx-reverse“ von Martin Reinhart und Virgil Widrich kam die OmniCam-360 bei den Dreharbeiten im Kino Babylon, Berlin, zum Einsatz. Die 360°-Installation mit einer Länge von ca. 5 min soll im Oktober 2018 im ZKM Karlsruhe ihre Premiere feiern. Des Weiteren ist von den Aufnahmen sowohl eine Filmversion als auch eine Version für VR-Brillen geplant. Um einen Eindruck von den Dreharbeiten zu bekommen kann man hier den (stummen) Zeitrafferfilm des gesamten Drehtags sehen.

Für weitere Informationen zu dem Projekt „tx-reverse“ besuchen Sie auch die Webseite von Virgil Widrich.

Grünes Gewölbe

Das Fraunhofer Heinrich-Herz-Institut (HHI) hat das „Grüne Gewölbe“ in Dresden mit der OmniCam-360 mit sphärischer Erweiterung aufgenommen. Die Aufnahmen des Gewölbes gehören zu einem Vorstandsprojekt der Fraunhofer Gesellschaft. Ziel dieses Projekts ist es Kulturgüter zu präsentieren, die mithilfe von entwickelten Technologien der Fraunhofer Gesellschaft restauriert wurden. Historische Spiegel, wie die des Juwelenzimmers des Grünen Gewölbes, haben einen bestimmten Farbton, einen deutlich niedrigeren Reflexionsgrad (60%) als moderne Spiegel (96%) und wurden mit einer toxischen Zinnamalgam Mischung verspiegelt. Um die historischen Spiegel so originalgetreu wie möglich nachzuempfinden, hat das Fraunhofer-Institut für Organische Elektronik, Elektronenstrahl- und Plasmatechnik (FEP) nicht nur ein Verfahren entwickelt, um die chemischen Bestandteile und Eigenschaften historischer Spiegel zu charakterisieren, sondern auch eine Beschichtungstechnologie, mit der sich quecksilberfreie Zinnspiegel herstellen lassen, die in der Reflexion und dem Farbton den historischen Spiegeln des Juwelenzimmers gleichen. Mehr Informationen zu diesen Techniken finden Sie auf der Webseite des Fraunhofer Instituts FEP. Das mit der OmniCam-360 aufgenommene Panorama des „Grünen Gewölbes“ ist das erste von drei Produktionen für das Vorstandsprojekt. Es werden 360-Grad-Aufnahmen von Pompeji und dem Kloster Benediktbeuern folgen.

Live End-to-End-Streaming von VR360 10K Videos mit MPEG-OMAF- und HEVC Kacheln

Auf der NAB 2018 zeigte das Fraunhofer Heinrich Hertz Institut HHI die weltweit erste MPEG-OMAF-Standard kompatible End-to-End-Kette für Live-VR360-Videostreaming, die über 4K-Auflösung hinausgeht. Diese Kette beinhaltet: hochauflösende 10K Videoaufnahmen und Live-Rendering der vom Fraunhofer HHI entwickelten OmniCam-360 sowie kachelbasierte Live-Kodierung mit dem vom Fraunhofer HHI entwickelten HEVC-Code, Konfigurierung entsprechend dem MPEG-OMAF viewport-abhängigen Medienprofil und hochwertige Wiedergabe auf VR-Brillen und Fernsehbildschirmen.

Die traditionelle Art, qualitativ hochwertige VR360-Panoramavideos mit Auflösungen von bis zu 10K x 4K zu streamen, verbraucht eine große Menge von Brandbreite und erfordert Decodierungsfähigkeiten, die über die von 4K-Videos auf der Empfängerseite hinausgehen. Der neue MPEG-OMAF-Standard löst dies, indem das Video räumlich in HEVC-Kacheln unterteilt wird. Die Kacheln werden in der Art konfiguriert, dass der Empfänger die hochauflösenden Kacheln für das Ansichtsfenster des Benutzers und die Kacheln mit niedriger Auflösung für die nicht sichtbaren Bereiche anfordern kann. Auf der Empfängerseite werden die Kacheln zu einem einzigen HEVC kompatiblen Videostream zusammengefasst und mit einem herkömmlichen Hardware-Videodecoder kodiert. Das Verfahren lässt sich wie folgt beschreiben:

• Erfassung: Das VR360-Video mit hoher Auflösung wird mit der vom Fraunhofer HHI entwickelten OmniCam-360 aufgenommen. Dank der Echtzeitlösung (RTSE) von Fraunhofer HHI können Live-Events mit einer Auflösung von bis zu 10K x 4K erfasst werden.

• Kodierung: Die neuste Generation der vom Fraunhofer HHI entwickelten Softwarecodierungstechnologie H.265/MPEG HEVC integriert die Kachel-basierte HEVC-Live-Kodierung für die Verteilung von VR360 Inhalten. Vor der Kodierung wird der von der OmniCam-360 aufgenommene Inhalt räumlich unterteilt und die entstehenden Kacheln werden unabhängig voneinander mit unterschiedlichen Auflösungen kodiert.

• Streaming: Die Streams des HEVC Kacheln werden mit dem MPEG-OMAF-Standard unter Verwendung des viewport-abhängigen Medienprofils konfiguriert. Unter Verwendung dieser Kacheln können Geräte – wie VR-Brillen und TV-Bildschirme – das gewünschte Bild mit optimaler Auflösung zusammensetzen.

OmniCam in China

Um die OmniCam Cinema zu testen und weiterzuentwickeln, arbeitete das Fraunhofer Institut HHI zusammen mit ARRI und Film Finances Inc., die die Produktion größtenteils finanzierten. Die OmniCam Cinema besteht aus fünf Alexa Mini-Kameras von ARRI und einer zusätzlichen Zenit-Kamera, die bei Bedarf für eine sphärische Erweiterung verwendet werden kann. Daher kann das Kamerasystem sowohl das umliegende Panorama, als auch den Zenit mit einer ALEXA- Bildqualität in einer Auflösung von 14K x 2K (4K) aufnehmen.

In der Testproduktion wurden verschiedene Kulturgüter Chinas aufgenommen. Dies ermöglichte es nicht nur die OmniCam Cinema zu verbessern, sondern auch die vielfältigen Anwendungsgebiete zu testen. Zwei der faszinierendsten Aufnahmen wurde von einem Drachenbootrennen und in einem Panda Park gemacht.

Skatepark

Gleich nach der NAB Show 2017 wurde mit der OmniCam-360 ein Skatepark in Los Angeles aufgenommen. In dem Panorama-Video das auf unterschiedlichen Endgeräten wie VR-Brillen, Tablets oder TV Bildschirmen gezeigt werden kann, sieht man, wie zwei Skater kreisförmig um die OmniCam ihre Tricks vorführen. Dies schafft den außergewöhnlichen Eindruck, sich genau in der Mitte des Skateparks zu befinden.

Einzigartig an dieser Produktion ist weiterhin, dass die OmniCam sphärisch erweitert wurde, sodass nicht nur das umliegende Panorama, sondern auch die Sonne über Los Angeles aufgenommen wurde. Zusätzlich wurde die Szene mit 60 Fps in einer höheren Bildfrequenz als normalerweise aufgenommen, was das Video noch lebendiger und intensiver macht.

  • Boots-Tour in Berlin Open or Close

    Um die OmniCam durch eine sphärische Erweiterung zu verbessern und weiter zu entwickeln, arbeitete das Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut (HHI) zusammen mit dem Fraunhofer-Institut für integrierte Schaltung (IIS). Basierend auf der gemeinsamen Testproduktion, in der die OmniCam-360 auf dem Boot Pauline die Spree entlangfuhr und das umliegende Panorama und Himmel aufnahm, wurde das 360-Grad-Kamerasystem weiterentwickelt. Die neue und optimierte Version der OmniCam-360 wiegt nur 9 kg, was eine einfache Handhabung für verschiedenste Produktionen ermöglicht, und kann zudem ein 10K x 2K sphärisches Panorama aufnehmen.

  • NAB 2017: Interaktives Livestreaming von 10K Video-Panoramen mit HEVC Open or Close
    Auf der National Association of Broadcasters Convention in Las Vegas, Nevada (NAB Show) zeigte das Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut zusammen mit SES und Newtec ein immersives Virtual Reality-Erlebnis und demonstrierte das Livestreaming eines 360 Grad 10K x 2K Panoramavideos via Satellit. Basis der Demonstration war die OmniCam-360 des Fraunhofer HHI, die Newtec DVB-S2X-Technologie und der am Fraunhofer HHI entwickelte HEVC Live Encoder.

    Für die Liveübertragung wurde das Geschehen am SES Messestand auf der NAB Show mit der OmniCam-360 aufgezeichnet und mit der Realtime Stitching Engine (RTSE) in Echtzeit zu einem hochqualitativen Panoramavideo mit einer Auflösung von 10.000 x 2.000 Pixeln zusammengefügt. Anschließend wurde das Panorama mithilfe des Fraunhofer HEVC-Encoders in einen 22 Mbit/s MPEG-2 Transportstrom komprimiert und mittels Newtecs DVB-S2X Modulator über einen SES-Satelliten an verschiedene UHD TV Displays und VR-Brillen übertragen.

    Am UHD-TV war es dem Besucher mittels Fernbedienung möglich, im Panorama zu navigieren und zu zoomen, wobei der ausgewählte Teilbereich immer in UHD Auflösung dargestellt wurde. Dank der enormen Panoramaauflösung ist dies ohne Qualitätsverluste möglich. Für die VR-Brillen wurde das 10K x 2K Panoramavideo aufgrund der eingeschränkten Auflösung der Brillen auf UHD heruntergerechnet.

  • SES und Fraunhofer HHI demonstrieren virtuelle Realität via Satellit Open or Close
    Voransicht OmniCam im Konzerthaus SES S.A. wird gemeinsam mit dem Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut HHI in Berlin auf der diesjährigen IBC ein bahnbrechendes F&E-Projekt vorstellen, bei dem die Übertragung eines 10K x 2K-Panorama-Videosignals via Satellit an mehrere Geräte demonstriert wird.

    Das Panorama-Signal wird am SES-Stand empfangen und an einen Ultra-HD-Bildschirm sowie an mehrere Head-Mounted-Geräte für virtuelle Realität (VR) übertragen. Der Zuschauer kann dabei einen Blickwinkel auswählen, heran- und herauszoomen, das Bild auf dem TV-Bildschirm mit einer einfachen Fernbedienung drehen oder sich für das Tragen eines VR-Headsets entscheiden, auf das das Videosignal zeitgleich ausgegeben wird.

    Bei dieser Demonstration wird mit der außergewöhnlichen Kamera OmniCam-360 des Fraunhofer HHI gefilmt und das Panoramabild via ASTRA 19,2 Grad Ost von SES übertragen. Diese Präsentation liefert einen ersten Eindruck davon, wie ein VR 360°-Video zukünftig aussehen kann. Zum ersten Mal wird dem Zuschauer eine wirklich immersive Erfahrung ermöglicht, nämlich Teil einer virtuellen Veranstaltung zu sein, egal, ob es sich dabei um ein Sport-Event, Konzerte oder andere Live-Shows handelt.

    „Wir verwenden hier eine Kombination aus verschiedenen Technologien, um zu demonstrieren, was durch die Nutzung von Hybrid-Ansätzen möglich ist“, sagt Dr. Ralf Schäfer, Leiter der Videoabteilung am Fraunhofer HHI. „Es gibt auf der ganzen Welt kein Stadion, das genügend Plätze für alle begeisterten Fans bietet. Stellen Sie sich also ein Live-Event irgendwo auf der Welt vor – gefilmt mit professionellen Kameras wie unserer OmniCam-360 und dann via Satellit für ein riesiges weltweites Publikum übertragen. Und jeder einzelne Zuschauer zu Hause hat dabei den besten Platz mitten in der Show.“

    Thomas Wrede, Vice President Reception Systems bei SES, ergänzt: „Satelliten sind der beste Übertragungsweg für diese neuen Arten von Videoerfahrungen, da sie die Übertragung von enormen Datenmengen bewältigen, ohne die terrestrischen Netze zu belasten. Außerdem ermöglichen Technologiestandards wie SAT>IP den Zuschauern zuhause nicht nur ein Gerät auszuwählen – den TV-Bildschirm, das Tablet oder VR Geräte – sondern sie können zudem auch ihre bevorzugte Position beim Ansehen auswählen.“
  • OmniCam-360 auf dem ISTAF – Panorama UHD-Videoproduktion und Livestreaming mit der OmniCam-360 Open or Close
    Voransicht interaktiver Clip mit 360°-Perspektive von s.Oliver Mit Hilfe der OmniCam-360 des Fraunhofer Heinrich-Hertz-Instituts können Panoramaaufnahmen für immersive Anwendungen erzeugt werden. Die OmniCam-360 ist mit 10 Micro-HD-Kameras ausgestattet und nimmt ein UHD-Panorama mit einer Auflösung von 10K x 2K Pixeln auf. Das flexible System ist passend für unterschiedlichste 360°-Produktionen.
    Mit ihren speziellen mechanischen und optischen Eigenschaften erlaubt die spiegelbasierte OmniCam-360 eine optimale Anordnung von mehreren HD-Kameras für die parallaxefreie Erstellung (Stiching) von Videopanoramen in Echtzeit.

    Beim internationalen Stadionfest in Berlin (ISTAF) wurden die Wettbewerbe mit der OmniCam-360 in 360° aufgezeichnet. Ein 5G-Mobilfunktestsystem übertrug die Aufnahmen der Panorama-Kamera in die Großraumloge, sodass das Sportevent nicht nur hautnah, sondern auch mit 360° Rundumblick – auf Virtual Reality Brillen, Tablets und UHD-Fernseher verfolgt werden konnte. Während der Veranstaltungen entstanden so beeindruckende Panoramaaufnahmen, die beim Betrachten durch eine Virtual-Reality-Brille den Eindruck vermitteln, mitten im Stadion zu stehen. Auf dem Fernseher wurde das Panorama in UHD-Auflösung wiedergegeben. Hier kann der Zuschauer mit einer Fernbedienung in das Panorama zoomen oder den Bildausschnitt nach rechts bzw. links verschieben. Damit kann die Lieblingsszene ganz individuell gewählt werden.
  • stern TV Open or Close
    Voransicht interaktiver Clip mit 360°-Perspektive von s.Oliver Fraunhofer HHI unterstützt Test für Virtual-Reality-Produktionen bei der Mediengruppe RTL Deutschland.

    Die Mediengruppe RTL Deutschland hat mit der Aufzeichnung eines 360°-Videos im „stern TV“-Studio einen erfolgreichen Testlauf zur Produktion von Virtual-Reality-Inhalten realisiert. Mit Hilfe der OmniCam-360 des Fraunhofer Heinrich-Hertz-Instituts entstanden vor und während der Live-Sendung beeindruckende Bewegtbild-Aufnahmen. Beim Betrachten der Videopanoramen durch eine Virtual-Reality-Brille wird der Eindruck vermittelt, mitten im Studio der RTL-Sendung zu stehen. Einen persönlichen Eindruck vom Ergebnis können sich Besucher der IFA 2016 in Berlin machen. Die Deutsche TV-Plattform wird auf einem ihrer Messestände im TecWatch vom 2. bis 7. September einen VR-Showcase veranstalten, bei dem das Material zu sehen sein wird.
    Realisiert wurde der Virtual-Reality-Test durch das zur Mediengruppe RTL gehörende Broadcast- und Produktionsunternehmen CBC in Zusammenarbeit mit der Deutschen TV-Plattform und mit Unterstützung des Fraunhofer Heinrich-Hertz-Instituts sowie des „stern TV“-Produktionsunternehmens i&u TV. Bereits im Frühjahr startete die neue Webpräsenz der Mediengruppe RTL, die ebenfalls umfangreich auf die 360°-Videotechnologie des Fraunhofer HHIs setzt. Verschiedene Bereiche des Kölner Sendezentrums der Unternehmensgruppe werden so für Besucher der Webseite www.mediengruppe-rtl.de virtuell erlebbar.
  • Kooperation mit s.Oliver Open or Close
    Voransicht interaktiver Clip mit 360°-Perspektive von s.Oliver Das Modelabel s.Oliver präsentiert als erstes deutsches Modeunternehmen einen interaktiven Clip mit 360°-Perspektive. Die internationale Modemarke inszeniert 2016 eine Kollektion aus einer innovativen Video-Perspektive: Per Smartphone, Tablet oder am PC konnten die User eine Outfit-Präsentation in spektakulärer, interaktiver 360°-Ansicht erleben. Möglich werden die Aufnahmen durch die Panoramakamera OmniCam-360 des Fraunhofer Heinrich-Hertz-Instituts. Dank der Aufnahmetechnologie sind die Kunden ihr eigener Regisseur und können sich durch Wischen, Drehen und Zoomen die verschiedenen Winkel des Fotostudios interaktiv ansehen, auf das Model zugehen oder es direkt neben sich vorbeigehen lassen.
  • OmniCam-360 bei der UFA Anniversary Night Open or Close

    Am Freitag, den 15. September 2017, feierte das Filmunternehmen UFA sein 100. Gründungsjubiläum. Auf der Gala waren neben zahlreichen deutschen Schauspielern und Schauspielerinnen auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller. Die OmniCam-360 des Fraunhofer HHI war ebenfalls vor Ort und filmte die Feierlichkeiten in einem 360-Grad-Panorama.

  • SES und Fraunhofer HHI übertragen live 360-Grad-Panoramavideo via Satellit mit HEVC Open or Close

    Gemeinsam mit dem Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut hat SES S.A. auf der IBC 2017 ein 10K x 2K-Panorama-Videosignal live via Satellit zur interaktiven Darstellung auf Ultra-HD-Fernsehgeräte übertragen. Dafür wurde die Panoramakamera OmniCam-360 des Fraunhofer HHI an belebten Plätzen in Luxembourg aufgestellt. Die Panoramabilder werden mittels eines Übertragungswagens zum Satelliten geschickt.

    Das Panoramasignal wird am SES-Stand auf der Messe (Stand B51, Halle 1) empfangen und auf einem UHD-Bildschirm dargestellt. Der Zuschauer kann mit einer Fernbedienung im 360-Grad-Panorama navigieren sowie heran- oder herauszoomen. Dank des hocheffizienten HEVC-Encoders des Fraunhofer HHI ist es möglich, die große Datenmenge des Panoramavideos soweit zu komprimieren, dass sie über Satellit übertragen werden kann.

    Dr. Ralf Schäfer, Leiter des Bereichs Video am Fraunhofer HHI, erklärt: „Mit dieser Demonstration wollen wir zeigen, dass 360-Grad-Video auch ohne VR-Brillen von Fernsehzuschauern konsumiert werden kann. Zudem wollen wir mit unseren Kamera- und HEVC-Codiertechniken demonstrieren, dass 360-Grad-Video auch in hoher Qualität zum Endverbraucher übertragen werden kann.“

    „Bei der zuverlässigen Live-Übertragung von Videoinhalten in höchster Auflösung an Millionen von Haushalten ist ein geostationäres Satellitensystem praktisch unschlagbar“, sagt Thomas Wrede, Vice President New Technology and Standards bei SES Video. „Wir freuen uns, dass wir zusammen mit dem Fraunhofer HHI neue Direct-to-Home (DTH) Anwendungen wie 360-Grad-Video erproben können.“

  • Digital Concert Hall Open or Close
    Voransicht interaktiver Clip mit 360°-Perspektive von s.Oliver Die Digital Concert Hall (DCH) der Berliner Philharmoniker bietet klassische Konzerte als Video-Stream für unterschiedliche Endgeräte an. Das Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut HHI hat nun das erste Live-Streaming eines Konzerts im Panorama-Format ermöglicht. Die Berliner Philharmoniker setzten dabei auf die Kameratechnik des Fraunhofer HHIs: Mit der OmniCam-360 entstehen hochauflösende 360°-Aufnahmen, die erstmals live in die ganze Welt gestreamt wurden.
    Zu einem beeindruckenden Konzerterlebnis gehört neben dem Panoramabild auch der Klang. Um diesen möglichst realitätsgetreu abbilden zu können, wurde das Konzert mit zwei Acht-Kanal Mikrofonarrays des Fraunhofer HHIs und des Fraunhofer Instituts für Integrierte Schaltungen IIS aufgenommen.
  • Mit der OmniCam-360 mittendrin im Konzerthaus Berlin Open or Close
    Konzerthaus Seit März 2016 bringt ARTE Concert das Orchester ins Wohnzimmer. Vom heimischen Sofa aus erlebt das Publikum Beethovens Fünfte mitten im Orchester und interaktiv in spektakulärer 360-Grad-Perspektive. Möglich werden die Panorama-Aufnahmen durch die OmniCam-360. Dank der Aufnahmen des am Fraunhofer HHI entwickelten Mehrkamerasystems, können Nutzer nicht nur zwischen fünf Kameraperspektiven wählen, sondern auch einen spektakulären 360-Grad-Panoramablick in UHD-Auflösung auf das Orchester genießen.

    Zu diesem beeindruckenden Konzerterlebnis gehört neben dem Panoramabild auch der Klang. Nicht nur optisch ändert sich dabei die Perspektive der Nutzer, sondern auch akustisch. Die Nutzer hören diejenigen Instrumente lauter, in deren Nähe sie jeweils virtuell Platz nehmen. Um dieses Klangbild möglichst realitätsgetreu abbilden zu können, wurde das Konzert mit einem Acht-Kanal-Mikrofonarray des Fraunhofer HHIs aufgenommen. Vorsicht also bei den Fanfaren der Posaunen im 4. Satz!
  • Fußball in 360 Grad Open or Close

    Das Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut kooperierte mit der Telekom Deutschland GmbH, um beim Telekom Cup 2017 hochaufgelösten Videocontent für 360-Grad- und VR-Anwendungen zu generieren. Das Fußballevent ist dafür mit der OmniCam-360 des Fraunhofer HHI aufgezeichnet worden.

    Mit Hilfe der OmniCam-360 des Fraunhofer HHI können Panoramaaufnahmen für immersive Anwendungen erzeugt werden. Die OmniCam-360 ist mit zehn Micro-HD-Kameras ausgestattet und nimmt ein UHD-Panorama mit einer Auflösung von 10K x 2K Pixeln auf. Das flexible System kann für die unterschiedlichsten 360-Grad-Produktionen verwendet werden.

    Am 15. Juli 2017 findet im Mönchengladbacher Borussia-Park die neunte Ausgabe des Telekom Cups statt. Mit von der Partie sind Gastgeber Borussia Mönchengladbach, FC Bayern München, die TSG 1899 Hoffenheim und SV Werder Bremen.

  • VR-Erlebnis auf der Berlinale 2017 – auf den roten Teppich mit der OmniCam-360 des Fraunhofer HHI Open or Close

    Anlässlich der 67. Berlinale hat das Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut in Kooperation mit ARRI für Audi-Deutschland ein 360-Grad-Video auf dem roten Teppich vor dem Berlinale-Palast produziert. Besucher der Audi Lounge am Potsdamer Platz konnten nicht nur auf dem Fahrersitz eines Audi Q7 Platz nehmen, sondern mit Hilfe einer Virtual Reality Brille auch selbst über den roten Teppich zur Filmpremiere fahren. Der Nutzer hatte dabei das Gefühl, wie ein Filmstar an den Fanreihen vorbei zu fahren. Entstanden sind die hochaufgelösten 360-Grad-Aufnahmen mit der OmniCam-360 des Fraunhofer HHI.

    Die OmniCam-360 ist eine Entwicklung des Fraunhofer Heinrich-Hertz-Instituts, die in Kooperation mit ARRI für den Einsatz zur Berlinale mit Alexa Mini Kameras optimiert wurde. Das System besteht aus sechs Alexa Minis, die in einem Spiegel-Gestell so angeordnet sind, dass ein 360-Grad-Panorama in bisher nicht erreichter Qualität aufgenommen wird. Fünf Kameras bilden ein Ringpanorama, während die sechste Kamera den Zenit abbildet. Weitere Bestandteile des Systems sind eine Workstation, die einen Livestream des Panoramas in HD- und UHD-Auflösung erzeugt, und Software Plugins für After Effects®, mit deren Hilfe das Panorama in Film-Qualität nachträglich gerendert wird.

    Basierend auf dem bewährten ARRIRAW-Aufnahmeformat, zeichnet sich dieses hochqualitative Panorama durch eine native Auflösung bis zu 14K x 3K, High Dynamic Range Abbildung und volle Synchronizität aller Kameras aus. Im Rahmen der Forschungskooperation zwischen ARRI und dem Fraunhofer HHI werden anhand von Feldtests im Bereich von Filmproduktionen und VR-Produktionen Anwendungsszenarien evaluiert und weitere Systemverbesserungen vorgenommen sowie Grundlagen für ein gemeinsames Geschäftsmodell gelegt.

  • Helikopterflug über L.A. Open or Close
    Helikopter Seitdem die OmniCam-Technologie im Jahr 2009 am Fraunhofer HHI entwickelt wurde, ist sie in einer Vielzahl von unterschiedlichen Produktionen zum Einsatz gekommen. Im Oktober 2015 erhob sich die dritte Generation der OmniCam, die OmniCam-360, erneut in die Luft. Während eines Helikopter-Fluges über das kalifornische Los Angeles, sind einem Team des Fraunhofer HHI beeindruckende Panoramaaufnahmen gelungen. Dank des kompakten Formats und des geringen Gewichts, ist die OmniCam-360 vielseitig einsetzbar und kann in den unterschiedlichsten Szenarien Anwendung finden.

    Es ist anzunehmen, dass Videopanoramen dieser Art für die aufstrebende VR-Branche schon bald unverzichtbar sind – ein Anspruch, dem die OmniCam-Technologie gerecht wird. Die Aufnahmen wurden in Zusammenarbeit mit Indie Aerials/Group 3 Aviation Inc. realisiert.
  • Die OmniCam in L.A. Open or Close
    Porsche IAA Im Oktober 2015 brachte ein Team des Fraunhofer HHI die OmniCam-360 nach Los Angeles, USA. Dort wurde der Werbefilm eines Autoherstellers gedreht, in dem nicht nur die Technologie der OmniCam-360 zum Einsatz kam, sondern im Zuge dessen die Leistungsfähigkeit des Kamerasystems zusätzlich erweitert wurde.

    Durch das Anbringen einer ergänzenden Kamera auf dem Aufbau der OmniCam, konnten während des Drehs sphärische 360°-Panoramen generiert werden. Auch stellte die OmniCam-360 zum wiederholten Mal ihre Vielseitigkeit unter Beweis. Montiert auf ein Cam Car konnten mit dem spiegelbasierten Mehrkamerasystem die Videoaufnahmen für eine HD-Projektion, sowie Material für eine Anwendung im VR-Bereich aufgenommen werden. Außerdem kann das 360°-Filmmaterial immer wieder in unterschiedlichen Präsentationsformen Verwendung finden. Der Mehrwert der OmniCam-360 und aller ergänzender Technologien, wie zum Beispiel der Real Time Stitching Engine, konnte auch in Los Angeles erneut überzeugen.
    Das Projekt wurde in Zusammenarbeit mit der Mackevision Medien Design GmbH und der KUK Filmproduktion GmbH realisiert.
  • Die OmniCam-360 auf der IAA 2015 Open or Close
    Porsche IAA Zum ersten Mal in der Geschichte der OmniCam-360, wurde das Technologiesystem für eine „live on tape“-Übertragung eingesetzt. Anlass dafür war die Weltpremiere der beiden Sportwagen „Mission E“ und „911 Carrera“ des Autoherstellers Porsche. Der Veranstaltungsort war die Internationale Automobil-Ausstellung IAA, die in diesem Jahr vom 17. – 27. September 2015, unter dem Motto „Mobilität verbindet“, in Frankfurt am Main stattfand.
    Unter der Anleitung von Christian Weißig (Head of Capture & Display Systems Group am Fraunhofer HHI), wurden 360°-Panoramaaufnahmen der Weltpremiere generiert und im Online-Newsroom der Porsche-Webseite, zur Verfügung gestellt. Hierfür wurde eigens ein Panoramaplayer eingesetzt, der es Interessierten ermöglichte, online das gesamte Panorama zu erfassen. Dank der OmniCam-360, konnten bei diesem Projekt nicht nur die Aufnahmen der Ausnahmesportwagen beeindrucken, sondern auch die Atmosphäre der Messe, auf der über 900.000 Besucher erwartet wurden, konnte eingefangen werden.
  • OmniCam-360 bei Herbert Grönemeyer
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    Herbert Gönemeyer Waldbühne Im Sommer 2015 gab der Pop-Titan Herbert Grönemeyer in einer von Berlins bekanntesten und geschichtsträchtigsten Veranstaltungsorten, der Waldbühne, zwei Konzerte. Bei einem seiner Auftritte durften Mitarbeiter des HHI die OmniCam-360 auf der Bühne installieren. Dank der Real Time Stiching Engine (RTSE) konnte das Konzert live auf eine VR-Bille übertragen werden – die von den Musikern hinter der Bühne genutzt werden konnte, um den Bandkollegen aus einer gänzlich neuen Perspektive beim Spielen zuzusehen. 
Ein zukunftsweisendes Projekt, das durch das aufkeimende Interesse an der virtuellen Realität immer mehr an Aktualität gewinnt.
  • Weltpremiere PLAYING THE SPACE Open or Close
    Playing The Space Gemeinsam mit der wave line GmbH und mit Unterstützung vom Medienboard Berlin Brandenburg wurde der 23-minütige Dokumentarfilm PLAYING THE SPACE produziert. Während der Dreharbeiten (2013/2014) begleitete die OmniCam die Berliner Philharmoniker, den Berliner Rundfunkchor gemeinsam mit dem U-Theater aus Thaiwan und das Andromeda Mega Express Orchester um zu dokumentieren, wie sich Raum und Klang an unterschiedlichen Orten bedingen.

    Die 180°-7K-Panoramabilder wurden ebenso wie die 3D-Audioaufnahmen für das am Fraunhofer HHI beheimatete TiME Lab produziert wo PLAYING THE SPACE ein einzigartiges Raum- und Musikerlebnis zugleich darstellt. Die Weltpremiere fand im Februar 2015 im Rahmen der internationalen Fachmesse Avant Première Music + Media Market Berlin im mobilen TiME Lab statt.
  • Weitere Produktionen Open or Close

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